Vielleicht die tägliche Arbeit und die Familie, die Pflege von Freundschaften, ein Spaziergang durch den Tierpark, ein gutes Buch, eine Chorprobe, lachende Kinder im Unterricht, ein interessanter Film, ein Gottesdienst, oder das freiwilliges Engagement? Da gibt es so viele Möglichkeiten.
Persönlich genieße ich derzeit unter anderem meine Ausbildung in Erfurt. Dazu gehören die Zugfahrtplannungen und die Umarmungen am Bahnhof, die Vorträge, gemeinsames Gebet, Gespräche und dazwischen Lachen und Freude. Die Freude an der Gemeinschaft und am Dienst an Gott.
Am Anfang waren wir alle Kollegen, Kollegen in einer gemeinsamen Ausbildung, aber jetzt, jetzt sind wir eher Freunde. Wir vesrtehen uns gut und können offen über vieles sprechen. Dafür bin ich sehr dankbar.
Am Dienstag haben wir das Hochfest Verkündigung des Herrn gefeiert. Die Gottesmutter betet mit einem Herzen voller Freude: „Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.“ Lk 1,46-48.
Der vierte Fastensonntag wird in der Tradition auch Laetare gennant. Der Name leitet sich vom Beginn der lateinischen Antiphon ab: „Laetare Jerusalem“ – „Freue dich, Jerusalem“ Jes 66,10-11. Die Priester und Diakone können als Zeichen der Freude rosa Gewänder tragen, um uns daran zu erinnern, dass wir selbst inmitten der Fastenzeit Hoffnung und Freude in der Verheißung der Auferstehung Christi finden können.
Ich wünsche uns allen, dass diese Freude über das nahende Osterfest unsere Herzen erfüllt.
Monika Simorova, Pastoralassistentin.